Samstag, 6. Dezember 2014

Zuhd - Enthaltsamkeit ist öko

Wie wir alle wissen, lebte unser Prophet Muhammad (salla Allahu alaihi wa ala ahlihi wa salam)in sehr bescheidenen Verhältnissen. Er (s.a.s.) hätte das nicht gemusst, denn die Menschen rissen sich förmlich darum, ihm (s.a.s.) Geschenke zu geben, selbst Säcke voller Gold waren dabei.
Doch er (s.a.s.) spendete und gab schneller als der Wind. 
So wurde im Hause des Propheten (s.a.s.) nur so viel gegessen, wie es nötig war, das Haus selbst war ein einfacher Lehmbau, die Schuhe des Propheten (s.a.s) waren geflochtene Sandalen und seine (s.a.s.) Lagerstatt bestand aus einer Matte, die auf dem Fussboden lag und mit Palmfasern gefüllt war.
Selbst das Wasser, das für die rituellen Waschungen benutzt wurde, sollte nur sparsam verwendet werden.

Immer wieder wies er (s.a.s.) wies er darauf hin, wie schlecht es für den Menschen sei, sich den Bauch zu füllen und dass eine Voraussetzung für ein erfülltes spirituelles, gottesfürchtiges Leben die Abwendung von den Verführungen des Irdischen ist.
Das ist auch heute noch so, denn der Mensch als solcher ist immer noch das gleiche Modell wie vor 1400 Jahren. Doch leider hat sich in den Teilen der muslimischen Umma, die es sich leisten kann, der Konsumwahn und die Verschwendungssucht genauso etabliert, wie im nichtmuslimischen Teil der Welt.
Die Folgen: Umweltverschmutzung, Wohlstandskrankheiten und Abwendung von den essentiellen Prinzipien der Religion.Wobei man anmerken sollte, dass diese Dinge in der islamischen Welt noch viel krassere Folgen haben als in Europa, denn dort kümmert sich kein Mensch darum, ob eine Invasion der schwarzen Plastiktüten stattfindet oder jeder Zweite schon zuckerkrank ist. Selbst im heiligen Monat Ramadan wird gevöllert und konsumiert, bis der Arzt kommt, oder eben auch nicht. Ein Vergleich mit der totalen Dekadenz, die sich im christlichen Abendland in Bezug auf Weihnachten etabliert hat, ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Wie schade, denn wir sind doch die Khalifen von Allah (subhana wa ta'ala) auf Erden. Was soll bloss aus ihr werden?

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