Mittwoch, 10. Dezember 2014
Die Invasion der schwarzen Tüten
Ist es Euch nicht auch schon einmal so ergangen, wenn Ihr ein einem arabischen Land unterwegs wart, dass Euch an einem windigen Tag hunderte von herrenlosen Plastiktüten begegnet sind.
Schlimmer noch, wenn die Begegnung sich zufällig im Wasser des Mittelmeeres abgespielt hat, dann kam noch eine schlimme Schrecksekunde hinzu. Schließlich kann man im Dunkel der Meerestiefen so eine Plastiktüte schnell man mit einem Rochen verwechseln.
Für einen in Mitteleuropa aufgewachsenen Menschen ist es auch sehr anstrengend, in einem solchen Land ein Eis zu essen. Stundenlang nach dem Genuss irrt man durch die Strassen, um einen Abfallbehälter für das Eispapier zu finden, meist jedoch leider vergebens.
So wird es am Ende dann doch mit einem ungeheuer schlechten Gewissen heimlich in irgendeiner Ecke entsorgt.
Sind das alles wirklich nur die Folgen der allgegenwärtigen Korruption?
Samstag, 6. Dezember 2014
Zuhd - Enthaltsamkeit ist öko
Wie wir alle wissen, lebte unser Prophet Muhammad (salla Allahu alaihi wa ala ahlihi wa salam)in sehr bescheidenen Verhältnissen. Er (s.a.s.) hätte das nicht gemusst, denn die Menschen rissen sich förmlich darum, ihm (s.a.s.) Geschenke zu geben, selbst Säcke voller Gold waren dabei.
Doch er (s.a.s.) spendete und gab schneller als der Wind.
So wurde im Hause des Propheten (s.a.s.) nur so viel gegessen, wie es nötig war, das Haus selbst war ein einfacher Lehmbau, die Schuhe des Propheten (s.a.s) waren geflochtene Sandalen und seine (s.a.s.) Lagerstatt bestand aus einer Matte, die auf dem Fussboden lag und mit Palmfasern gefüllt war.
Selbst das Wasser, das für die rituellen Waschungen benutzt wurde, sollte nur sparsam verwendet werden.
Immer wieder wies er (s.a.s.) wies er darauf hin, wie schlecht es für den Menschen sei, sich den Bauch zu füllen und dass eine Voraussetzung für ein erfülltes spirituelles, gottesfürchtiges Leben die Abwendung von den Verführungen des Irdischen ist.
Das ist auch heute noch so, denn der Mensch als solcher ist immer noch das gleiche Modell wie vor 1400 Jahren. Doch leider hat sich in den Teilen der muslimischen Umma, die es sich leisten kann, der Konsumwahn und die Verschwendungssucht genauso etabliert, wie im nichtmuslimischen Teil der Welt.
Die Folgen: Umweltverschmutzung, Wohlstandskrankheiten und Abwendung von den essentiellen Prinzipien der Religion.Wobei man anmerken sollte, dass diese Dinge in der islamischen Welt noch viel krassere Folgen haben als in Europa, denn dort kümmert sich kein Mensch darum, ob eine Invasion der schwarzen Plastiktüten stattfindet oder jeder Zweite schon zuckerkrank ist. Selbst im heiligen Monat Ramadan wird gevöllert und konsumiert, bis der Arzt kommt, oder eben auch nicht. Ein Vergleich mit der totalen Dekadenz, die sich im christlichen Abendland in Bezug auf Weihnachten etabliert hat, ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Wie schade, denn wir sind doch die Khalifen von Allah (subhana wa ta'ala) auf Erden. Was soll bloss aus ihr werden?
Doch er (s.a.s.) spendete und gab schneller als der Wind.
So wurde im Hause des Propheten (s.a.s.) nur so viel gegessen, wie es nötig war, das Haus selbst war ein einfacher Lehmbau, die Schuhe des Propheten (s.a.s) waren geflochtene Sandalen und seine (s.a.s.) Lagerstatt bestand aus einer Matte, die auf dem Fussboden lag und mit Palmfasern gefüllt war.
Selbst das Wasser, das für die rituellen Waschungen benutzt wurde, sollte nur sparsam verwendet werden.
Immer wieder wies er (s.a.s.) wies er darauf hin, wie schlecht es für den Menschen sei, sich den Bauch zu füllen und dass eine Voraussetzung für ein erfülltes spirituelles, gottesfürchtiges Leben die Abwendung von den Verführungen des Irdischen ist.
Das ist auch heute noch so, denn der Mensch als solcher ist immer noch das gleiche Modell wie vor 1400 Jahren. Doch leider hat sich in den Teilen der muslimischen Umma, die es sich leisten kann, der Konsumwahn und die Verschwendungssucht genauso etabliert, wie im nichtmuslimischen Teil der Welt.
Die Folgen: Umweltverschmutzung, Wohlstandskrankheiten und Abwendung von den essentiellen Prinzipien der Religion.Wobei man anmerken sollte, dass diese Dinge in der islamischen Welt noch viel krassere Folgen haben als in Europa, denn dort kümmert sich kein Mensch darum, ob eine Invasion der schwarzen Plastiktüten stattfindet oder jeder Zweite schon zuckerkrank ist. Selbst im heiligen Monat Ramadan wird gevöllert und konsumiert, bis der Arzt kommt, oder eben auch nicht. Ein Vergleich mit der totalen Dekadenz, die sich im christlichen Abendland in Bezug auf Weihnachten etabliert hat, ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Wie schade, denn wir sind doch die Khalifen von Allah (subhana wa ta'ala) auf Erden. Was soll bloss aus ihr werden?
Freitag, 5. Dezember 2014
Bio, Bio, heisst die Devise
...und das nicht erst seit gestern.
Doch wie es so ist mit unseren Geschwistern, man hat die Zeichen der Zeit verschlafen.
Gründe dafür gibt es einige, manche von ihnen sind nachvollziehbar, manche dagegen wiederum nicht.
Wenn ein Bauer in Pakistan seine Felder voll Pestizide kippt, dann weiss er es vielleicht nicht besser und vielleicht hat man ihm obendrein noch eingeredet, das sei modern und im Westen würde man das auch so machen.
Stopft sich hingegen sein Glaubensbruder in Deutschland, der einen roten Pass besitzt, ein Diplom und einen Migrationshintergrund jeden Tag mit sogenannter "Halal"- Wurst voll, dann sollte doch die Frage erlaubt sein, ob er eigentlich wenigstens ab und zu mal in eine Zeitung geschaut hat. Zugegebenermassen ist das, was den Blätterwald in der heutigen Zeit rauschen lässt, in den allermeisten Fällen nur mit allergrößter Vorsicht zu geniessen, doch Massentierhaltung und genmanipulierte Lebensmittel sind Tatsachen, die sich selbst in einem Boulevardblatt ausgezeichnet als Aufmacher eignen. Bei den Mengen von Wurst und Fleisch, die in den türkischen Supermärkten zum Verkauf angeboten werden, ist kaum anzunehmen, dass derlei zweifelhafte Genüsse aus dem Fleisch glücklicher, türkischer oder von mir aus auch kolumbianischer Rinder hergestellt worden sind.
Doch unserem Herrn Diplomingenieur ist das völlig schnuppe, so lange er in der wohlverdienten Mittagspause ein dick mit Wurst belegtes Brötchen verputzen kann. Halal selbstverständlich.
Was an einer unter derart grauenhaften Umständen hergestellten Wurst noch halal sein soll, erschliesst sich meinem Verständnis von einer Religion, deren oberstes Gebot die Barmherzigkeit gegen alle Geschöpfe ist, nicht.
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