Freitag, 5. Dezember 2014

Bio, Bio, heisst die Devise

...und das nicht erst seit gestern.
Doch wie es so ist mit unseren Geschwistern, man hat die Zeichen der Zeit verschlafen.
Gründe dafür gibt es einige, manche von ihnen sind nachvollziehbar, manche dagegen wiederum nicht.

Wenn ein Bauer in Pakistan seine Felder voll Pestizide kippt, dann weiss er es vielleicht nicht besser und vielleicht hat man ihm obendrein noch eingeredet, das sei modern und im Westen würde man das auch so machen.
Stopft sich hingegen sein Glaubensbruder in Deutschland, der einen roten Pass besitzt, ein Diplom und einen Migrationshintergrund jeden Tag mit sogenannter "Halal"- Wurst voll, dann sollte doch die Frage erlaubt sein, ob er eigentlich wenigstens ab und zu mal in eine Zeitung geschaut hat. Zugegebenermassen ist das, was den Blätterwald in der heutigen Zeit rauschen lässt, in den allermeisten Fällen nur mit allergrößter Vorsicht zu geniessen, doch Massentierhaltung und genmanipulierte Lebensmittel sind Tatsachen, die sich selbst in einem Boulevardblatt ausgezeichnet als Aufmacher eignen. Bei den Mengen von Wurst und Fleisch, die in den türkischen Supermärkten zum Verkauf angeboten werden, ist kaum anzunehmen, dass derlei zweifelhafte Genüsse aus dem Fleisch glücklicher, türkischer oder von mir aus auch kolumbianischer Rinder hergestellt worden sind.
Doch unserem Herrn Diplomingenieur ist das völlig schnuppe, so lange er in der wohlverdienten Mittagspause ein dick mit Wurst belegtes Brötchen verputzen kann. Halal selbstverständlich.
Was an einer unter derart grauenhaften Umständen hergestellten Wurst noch halal sein soll, erschliesst sich meinem Verständnis von einer Religion, deren oberstes Gebot die Barmherzigkeit gegen alle Geschöpfe ist, nicht.





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